Das Programm kann wie folgt von der Kommandozeile aus aufgerufen werden:

> aisee3 [Optionen] [GDL-Datei]

Die GDL-Datei muß immer ganz am Ende der Kommandozeile angegeben werden, und alle Optionen davor. Etwaige Optionen nach der Angabe der GDL-Datei werden ignoriert, z.B.:

so geht’s nicht
> aisee3 rein.gdl --export raus.svg
so klappt’s
> aisee3 --export raus.svg rein.gdl

Die im Folgenden aufgeführten Kommandozeilenoptionen werden von aiSee 3 für Windows und Linux unterstützt. aiSee 3 für Mac OS X unterstützt sie noch nicht.

Option Beschreibung
--export Datei

wobei Datei ein Dateiname ist.

Unterdrückt die aiSee-Benutzeroberfläche und speichert stattdessen das berechnete Layout umgehend in der angegebenen Datei ab. Das Dateiformat wird anhand der Dateiendung gewählt. Zurzeit werden die folgenden Formate unterstützt:

  • SVG
  • PNG
  • PS
  • EPS
  • PDF
  • XPM
  • XBM
  • PPM
  • BMP
  • HTML

Es können mehrere Instanzen von --export gleichzeitig ange­geben werden. Damit können Sie das Layout gleich in mehreren Formaten speichern (z.B. als PNG-Bild mit der dazugehörigen HTML-Image-Map), oder mehrere Layoutabschnitte gleichzeitig ex­por­tieren.

--scale F

wobei F der Vergrößerungs- bzw. Verkleinerungsfaktor ist (eine Gleit­kommazahl).

Skaliert den Graphen um den angegebenen Faktor. Wird zusammen mit der Option --export benutzt. Bezieht sich auf alle nach­fol­genden Instanzen von --export.

--area BxH+X+Y

wobei B die Breite, H die Höhe und X und Y die Anfangskoordinaten sind (alles natürliche Zahlen).

Diese Option erlaubt es, einen frei wählbaren Ausschnitt des Lay­outs zu exportieren. Sie wird zusammen mit der Option --export benutzt und bezieht sich auf alle nachfolgenden Instanzen von --export.

Beachten Sie, daß der Nullpunkt sich immer in der linken oberen Ecke des Layouts befindet:

--server Port

wobei Port eine Portnummer ist.

Ermöglicht Kommunikation mit anderen Anwendungen über TCP. Nach dem Aufruf wird aiSee im Server-Mode gestartet und wartet auf dem angegebenen Port auf eingehende Verbindungen. Eine solche Verbindung kann z.B. mittels eines Terminalprogramms wie telnet initiiert werden:

telnet localhost Port

Daraufhin meldet sich aiSee wie folgt:

Welcome to aiSee!
Current canvas is Canvas-Name

aiSee ist nun bereit, die im PDF-Handbuch ab Seite 21 be­schrie­benen Befehle zu empfangen. So öffnet zum Beispiel

open test.gdl

die Datei test.gdl im aktuellen aiSee-Fenster.

Natürlich können Sie auch innerhalb eines eigenen Programms mit einer geeigneten Methode (Sockets, Qts QTcpSocket, usw.) Verbin­dung zum aiSee-Server aufnehmen.

--hostid

Zeigt die Host-ID Ihres Computers an.

--help

Listet alle Kommandozeilenoptionen auf, zusammen mit kurzen Er­läu­terungen in Englisch.

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